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23.05.19

Überzeugende Leistungen rund ums Bullentäle


In der Wertung zur Deutschen Meisterschaft für Ärzte und Apotheker erfuhr sich Alexander Bronze. Von Beginn war das Tempo sehr hoch und aus einer Gruppe von fünf Fahrern hatte jeder eine echte Siegchance. „Am Lerchenfeld setzte sich der spätere Sieger ab. Da keiner die Verfolgungsarbeit leisten wollte, blieb nur noch der Kampf um die weiteren Platzierungen. Daher bin ich nicht nur mit meiner Zielzeit sondern auch mit dem Platz auf dem Podium sehr zufrieden.“

Tina, Nick und Christian absolvierten die kürzere Distanz mit einer 24km-Runde.
Ihre Serie von Podest Platzierungen in Albstadt konnte Tina aufrechterhalten. Zu Beginn wurde sie aufgrund des großen Fahrerfeldes etwas eingebremst und konnte sich erst in den Anstiegen – angefeuert von Freuden und Teammitgliedern – nach vorne arbeiten. Im Ziel zeigte sie sich happy: „Die Form am Berg geht in die richtige Richtung. Als ich den Sprecher im Zielbereich hörte, steigerte ich am letzten Hügel nochmals das Tempo. Total überrascht war ich als die Ansage kam, dass ich auf Platz 2 finishen würde. Ich konzentriere mich jetzt auf den Ausbau meiner Form mit längeren Einheiten für die kommenden Starts.“

Für Nick verlief der Kurzmarathon im Vergleich zur Vorwoche viel besser. „Über den Rennverlauf konnte ich vor dem heimischen Publikum immer wieder Plätze gutmachen. Nach dem mühsamen Saisonstart hoffe ich, dass dieser positive Trend für die kommenden Rennen weiter anhält.“

Ebenfalls einen sehr guten Eindruck hinterließen Simon, Markus, Micha und Tommy über zwei Rennrunden mit 43km und 700 Höhenmetern.
Überrascht von seinem guten Ergebnis war Simon, der den Großteil der Distanz gemeinsam mit Markus fuhr. „Wie in den Vorjahren war der Start sehr nervös. Ich wollte auf Nummer sicher gehen und konnte trotz begrenzter Risikobereitschaft schnell ein paar Plätze gutmachen. Als Markus zu mir auffuhr fanden wir einen sehr guten gleichmäßigen Rhythmus. Im Anstieg hat dann Markus das Tempo kontrolliert. Für mich war es seine sehr gute Entscheidung mich an sein Hinterrad zu heften. Zu Beginn der zweiten Runde konnten wir zu einer 8-köpfigen Gruppe aufschließen. Beim zweiten Anstieg von Margrethausen hinauf zum Kugelwäldle konnten wir diese Gruppe regelrecht kaputtfahren, so dass wir auf den letzten schnellen Kilometern nur noch von zwei Kontrahenten begleitet wurden.“

Markus unterstrich das positive Fazit: „Nach der großen Enttäuschung mit Pleiten, Pech und Pannen am letzten Wochenende bin ich sehr erleichtert über meine heutige Leistung. Die letzten Tage kam ich doch schon ziemlich ins Grübeln ob meine Form in die richtige Richtung geht. Simon und ich haben heute ein wirklich schlagkräftiges Duo gebildet. Ich habe mich insgesamt sehr stark gefühlt und musste meine Leistungsreserven noch nicht abrufen. Vor allem in den Anstiegen hatte ich einen richtig guten Punch in den Beinen.“ Mit Blick auf die kommenden Wochen meinte Markus: „Die nächsten zehn Tage widme ich dem gezielten Training für meinen Start bei der 4-tägigen Alpentour Trophy in Schladming.“

Direkt aus dem Training heraus ging Michael an die Startlinie und wollte dabei bewusst nicht an seine Grenzen gehen. „Mit Blick auf meine gezielte Vorbereitung für den Albstadt Bike Marathon bin ich die heutige Veranstaltung als B-Rennen angegangen. Vor allem an den Anstiegen hatte ich sehr gute Beine. Mit so vielen Teamfahrern am Start hat es heute richtig viel Spaß gemacht.“

Auch Thomas ist nun in die Saison gestartet. „Aufgrund meines Jobwechsel und Umzug verlief heuer die Saisonvorbereitung leider anders als geplant. Daher hatte ich vor Rennbeginn keine allzu großen Erwartungen. Nun weiß ich wo ich stehe und welche Schräubchen gedreht werden müssen, um noch einigermaßen in die Saison zu kommen.“ meinte er mit einem Schmunzeln.

Im sogenannten Generation Race gingen Gorden mit seiner Tochter Jana und Dirk mit seinem Sohn André an den Start. Diese Team-Konstellation ist einzigartig für die Veranstaltung im Bullentäle und eine tolle Möglichkeit als Eltern-Kind Gespann gemeinsam einen Wettkampf zu absolvieren.
„Für uns war es ein tolles Rennen bei dem wir sehr viel Spaß hatten. Im Vergleich zu 2017, konnten wir unsere Zeit um fast 30 Minuten verbessern. Diese Leistung motiviert uns zusätzlich für das nächste Rennen im kommenden Jahr“, fasste Jana das Rennen kompakt zusammen.

Für Dirk und André zählte von Beginn an der olympische Gedanke: „Bei unserem ersten gemeinsamen Start wollten wir unbedingt das Ziel erreichen. Das haben wir geschafft. Wir hatten als Vater-Sohn Team auf der Strecke sehr viel Spaß und verlassen Tailfingen mit schönen Erinnerungen“ ergänzte Dirk.


Die Ergebnisse im Überblick:
24km-Distanz
Biesinger, Nick | 22.Platz | 1:00h
Neher, Christian | 14.Platz | 1:00h
Stumpp, Tina | 2.Platz | 1:07h
43km-Distanz
Huber, Michael | 31.Platz | 1:50h
Leicht, Simon | 14.Platz | 1:33h
Leins, Alexander | 3.Platz | 1:29h
Neher, Thomas | 50.Platz | 1:52h
Stumpp, Markus | 15.Platz | 1:33h
Generation Race
Beuter, Gorden & Jana | 49.Platz | 1:33h
Brutsche, Dirk & André | 51.Platz | 1:43h

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